Transcript: Event Ninja Podcast: 2025 neu gedacht – Wie KI und Barrierefreiheit die Events verändern
Wunderbar, da sind wir. Herzlich willkommen zur neuen Folge des Event Ninja Podcasts. Ich freue mich sehr, dass ihr dabei seid und wie ihr bemerkt habt, natürlich, das ist die erste Folge in deutscher Sprache. Bis jetzt war es immer nur Englisch, aber jetzt wollen wir auch ein bisschen auf Deutsch reden. Heute sprechen wir über ein Thema, das mir persönlich auch sehr wichtig ist, aber ich denke, dass es nicht nur immer wichtiger wird, sondern auch direkt beeinflusst, wie wir Events in Zukunft gestalten werden. Das ist das Thema digitale Barrierenfreiheit. Warum ist das so entscheidend? Weil es dabei nicht nur um gesetzliche Vorgaben geht, sondern es geht um viel Grundsätzlicheres. Zugang für alle. Wir wollen das schaffen. Wir leben in einer Welt, in der Technologie Events immer interaktiver macht. Aber was, wenn nicht alle Menschen darauf zugreifen können? Mit der wachsenden Bedeutung von KI, natürlich, stellt sich auch die Frage, kann die Technologie uns helfen, diese digitalen Barrieren abzubauen? Und was bedeutet das für Event-Manager, die ihre Veranstaltungen inklusiver gestalten wollen? Ich freue mich deswegen sehr besonders, Heute habe ich eine ganz besondere Gästin dabei, Peggy Reuter-Heinrich. Herzlich willkommen, Peggy. Hallo, Damia. Hallo, liebe alle. Vielen, vielen Dank, dass ich dabei sein darf in diesem wunderbaren Podcast und über mein Herzensthema digitale Barrierefreiheit auch gerne mit KI mit euch sprechen darf. weil du bist nicht nur digitale Barrierefreiheit. Ich habe dir so vorgestellt, du bist natürlich die Expertin und diese Stimme in deutschsprachigen Regionen, also Deutschland, Österreich, Schweiz, wenn es um dieses Thema geht, aber du bist Unternehmerin, du bist Buchautorin, du bist Rednerin, du engagierst dich humanitär Das ist recht viel. Wie schaffst du das alles? Ja, wenn man so sehr für das Thema brennt, dann lenkt man irgendwann den Fokus auch ganz stark darauf. Als IT-Unternehmerin und im Kern von der Ausbildung UX-Designerin habe ich sehr früh schon gemerkt, also initial sogar schon so zwei, so um, um, um, um, um, um, um, um, um, um, um, um, um, optimal bedient werden damit. Das ist so der Hauptfokus. Und auch in der IT, also bei Webseiten, Apps und Software, passiert dasselbe. Die Nutzergruppe ist immer eher der normale Mensch. Hast du dann irgendwelche Schwächen, wird das nicht so beachtet. Und das hat mich sehr geärgert. Und deshalb habe ich angefangen, dafür zu brennen, habe auch mal geforscht. Wie ist das denn so? Wie verhalten sich digitale Lösungen? wenn ich eine Augenbinde aufsetze und die zum Beispiel mal wie ein blinder Mensch nutze mit der Tastatur und zuhöre, also die Sprache, also mir eine Website vorlesen lasse. So würde ein blinder Mensch das erleben. Und da merkt man ganz schnell, da werden überall an allen Ecken Menschen mit Einschränkungen ausgeschlossen, auf vielfältiger Hinsicht. Na, ob es da jetzt schon... kann es einfach nicht nutzen, so wie sie sollen. Du hast recht, weil jede von uns hat sicherlich mal probiert, ich bin jetzt blind und ich laufe durch mein Haus, ich bin blind, ich kann das und dann bumm, gegen eine Wand gelaufen. Dann stellt man fest, solange man noch im Kopf hat, wo ich hingehen muss, solange man das verwirklicht hat, geht es noch einigermaßen, dreht man sich zweimal um, war es das. Ich war auch so, dass ich früher zwar immer natürlich als sozialer Mensch besucht habe, das zu ermöglichen, auch jedem eigentlich Zugang zu ermöglichen. Aber man denkt an viele Sachen nicht. Und wir sprechen über Events. Ich habe sehr lange Karriere als Sprecher auf Events. Und auf einem Event habe ich mich echt bemüht, habe ich super Präsentationen gemacht, schöne Farben ausgewählt, die alle zueinander passen. Natürlich habe ich mich auf das Thema schön konzentriert, weil es war meine Präsentation. Was verkauft sich gut. Ist schön. Und dann bin ich, das ist mal ein kleiner Event, so um so zwanzig Leute und du redest und du merkst, dass eine Person direkt in der ersten Reihe guckt, aber dann so macht, bin ich so langweilig, was ist da los? Ich habe sie dann direkt angesprochen, weil das sehr intim war. Da gab es viele Gespräche und sie hat gemeint, sie ist ja farbenblind und ich habe die Farben gewählt, sie versteht nicht, was auf der Folie ist, man sieht es nicht. Ich bin in den Boden versunken. Und was ist das bei farbenblind? Wenn ich da ganz kurz einhaken darf, man vergisst allzu sehr, das ist ein männliches Phänomen. Wirklich? Ja, wirklich. Zehn Prozent aller Männer sind farbenblind. Das heißt, fünf Prozent der Bevölkerung. Das ist nachweislich so. Das ist nicht wenig. Das heißt, wir schließen schon mal, wenn man darüber nicht nachdenkt, fünf Prozent aus. Wenn du zu kleine Schriften machst, bist du schon bei locker dreißig Prozent der Leute, die du ausschließt. Du hast ja auch gesagt, Leute, die ausschließen, ich betrachte mich als gesund. Aber ich habe tatsächlich eine kleine Rot-Grün-Schwäche entdeckt. Mein Herz hat damals gesagt, ich sehe überdurchschnittlich gut, scharf, Und deswegen habe ich ein bisschen Probleme mit Farben, wenn es so rot-grün geht und so weiter. Und diese Fläche ist so, ich sehe es nicht, aber wenn du mir sagst, das ist rot, dann sage ich, ja klar, das ist rot. Und dann sehe ich es. Das ist die hell-dunkel-Abstufung, kann man das erkennen. Und über diese leichten Tonalitäten. Wo ich das bemerkt habe, wo es für mich persönlich ein großes Problem ist, sind sie ein Robot. Ja. Ja, nein, ich bin kein Robot, aber ich bin ein Mensch, der diese blöde Frage nicht sieht. Welche Zahlen sind es? Es sind genau diese Kleinigkeiten, was eben dieses Thema Barrierefreiheit ausmacht. Dass du es in allem bedenkst und zwar jedwede potenzielle Einschränkung. Man redet landläufig ja von Behinderungen sogar, wenn es den Schwerstbehinderungen gerade betrifft. Aber eigentlich sind es Einschränkungen, die ein Mensch hat. Und das Außen wird zum Hindernis. Und deshalb ist die Behinderung quasi von außen. Und Barrierefreiheit bedeutet, genau das alles zu bedenken, ganzheitlich etwas zu liefern, was für jede Person, Einschränkung funktioniert. Das ist nicht nur der Sehsinn, sondern das ist der Hörsinn. Das sind die Hände, die motorisch nicht so funktionieren. Das ist die Mobilität im Rollstuhl, im Digitalen natürlich nicht so. Aber auch was wir zwischen den Ohren haben, das Kognitive. Also alles als Gesamtpaket muss so ausgeliefert werden, dass es für alle Menschen funktioniert. Wenn ich dir zuhöre und darüber nachdenke, meine Anekdote immer erzählt und jetzt noch mal zu dem Thema, dass ich mich nicht als behindert ansehe oder betrachte. Man kann schon sagen, das betrifft nicht nur Behinderte, es betrifft uns alle. Oder digitale Barrierefreiheit ist für uns alle und Zugang ist für alle einfacher, wenn es einfacher ist. Jeder nutzt das lieber, oder? So ist es absolut. Und wenn man bedenkt, dass im Alter ja nun eigentlich der ganze Salat auf uns zukommt. Also ab vierzig können wir schlechter sehen. Das Hörvermögen lässt so ab fünfzig und so weiter nach. Und manchmal will man auch nicht hören können. Dann möchte man das Geplärr aus Social Media nicht hören und will den Ton ausmachen. Dann wäre doch ein Untertitel wunderbar, um zum Beispiel auf einer langweiligen Konferenz trotzdem auf TikTok die Videos sich angucken zu können. Natürlich macht ihr keine langweiligen Konferenzen oder auch bei langweiligen Meetings. Manchmal kann man nicht hören, manchmal will man nicht hören. Es betrifft jeden diese Prinzipien von Barrierefreiheit. Es ist auch eigentlich so einfach nachvollziehbar. Die heißen nämlich Wahrnehmbarkeit, also alles sollte für jeden Menschen wahrnehmbar sein. Bedienbarkeit, alles sollte für jeden Menschen bedienbar sein. Also Wahrnehmbarkeit, ich sage mal auch mit dem Anstrich auch für Sehbehinderte oder Hörgeschädigte bedienbar, auch ohne Hände. Da bist du zum Beispiel ganz schnell bei dem Sprachsteuerungsmodus. Alles sollte für alle Menschen wahrnehmbar sein. Da bist du schnell bei einer verständlichen Sprache. Entschuldigung, verständlich sein. Prinzip Verständlichkeit. Alles sollte für jeden verständlich sein. Hier geht es nicht nur um Menschen mit kognitiv krassen Einschränkungen, sondern einfach für jeden. Wenn man sich exklusive, anstrengende, im IT-Denglisch oder im Marketing-Sprech oder amtsdeutsch formulierte Texte anguckt, da betrifft es ja nun schon achtzig Prozent der Bevölkerung, die das gar nicht mehr verstehen. Wir haben auch gleich den ersten Kommentar. Das ist ein gutes Argument, dass eigentlich jeder Mensch die Wahl zwischen unterschiedlichen Wahrnehmungskanalen haben sollte. Thema ist wirklich, wenn wir die haben, wenn wir wirklich können, dann entscheiden wir uns auch tatsächlich für einfachere Lösungen, egal wie fähig ich bin. Ich bin doch immer daran interessiert, so einfach und schnell wie möglich die Aufgabe zu finden. Und was ich dir noch dazu beitragen, fragen wollte, weil es haben wir verstanden, das ist für alle da. Wir müssen wahrnehmen, Verständlichkeit und so weiter. Aber also dieses Thema ist so Ich würde sagen, so ein Mythos, digitale Barrierefreiheit ist nur für Behinderte und dann sind das nur so hässliche Seiten mit drei großen hässlichen Buttons. Man sagt so, mein Affe kann das bedienen, das ist doch hässlich. Du bist doch erfolgreiche Designerin, oder? Du bist ja sogar den berühmten Preis gewonnen in Deutschland, eine der wichtigsten Designerinnen gewesen. noch bist, kann man digitale Barrierefreiheit so nutzen, dass die zum Beispiel Event-Websites auch schön aussehen, dass sie attraktiv sind? Absolut. Ich meine, eigentlich redet man beim Design darum, dass das ja für den Nutzer gut sein soll. Und Ware, wenn man mit Barrierefreiheitsregeln als erstes voransteht und sagt erstmal, ich mache ein Design, das für alle funktioniert, Und die Aspekte dessen, was ich schön finde oder was zum Beispiel auch aus der Marke vorgegeben ist, also jede Marke hat ja auch seinen eigenen Beiklang, das dann addiert, dann können ganz wunderbare, klare in der Schönheit der, wie so im Asiatischen, da redet man ja auch von der Schönheit des Einfachen, also zen-mäßigen Schönheit rüberkommen. die technologisch auf dem neuesten Stand sind, die sehr robust sind, sehr gut programmiert sind. Das ist auch eine wichtige Basis für Barrierefreiheit, robuste Herstellung, also gute Programmierung. Und also eigentlich gewinnt jeder damit. Das Blöde ist, es wird aber eher wegverargumentiert. Betrifft mich nicht, brauche ich nicht, will ich nicht und kostet viel zu viel und ist viel zu kompliziert. Und deshalb kommen wir nicht voran auf dem Thema und deshalb sind leider in der Privatwirtschaft nur knapp ein Prozent aller Webseiten weltweit so barrierefrei, wie sie sein sollten. Was schockiert das? Das ist schockierend. Jetzt kommt nämlich eine Gesetzesvorgabe ins Spiel, weil das so lange ignoriert worden ist. Die öffentliche Hand muss, das heißt Regierungen, Städte, Behörden, die müssen wegen dem sogenannten Behindertengleichstellungsgesetz alles barrierefrei liefern. Stand jetzt knapp dreißig Prozent. Aber immerhin. Da gibt es einiges zu tun. Ja, und jetzt wird die Privatwirtschaft gedrängt, weil das so lange ignoriert worden ist. Neues EU, neue Sache von der EU. European Accessibility Act heißt das Ding. Das gibt Unternehmen in der Europäischen Union vor, ab dem Ihre digitalen Lösungen, Angebote und Leistungen, die Sie an Endkunden richten, barrierefrei zu gestalten. Bam. So, nochmal drüber nachgedacht. Also dieses Jahr, das muss man machen. Das ist jetzt kein Spaß mehr, oder? Das ist jetzt gesetzliche Vorgabe. Genau, das ist jetzt kein Spaß mehr. Das ist jetzt auch nicht mehr, weil es so schick ist, inklusiv zu sein oder weil man das aus Diversity, also wenn man Diversität pflegen will, das ist auch alles die richtige Motivation. Aber wer es bis jetzt noch nicht umsetzen will, wird jetzt nicht nur sanft, sondern mit einem harten Gesetz gedrückt. In Deutschland heißt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. In Österreich heißt es Barrierefreiheitsgesetz, aber die Grundlage ist der European Accessibility Act von übrigens. Ist auch schon ein bisschen näher, wo der veröffentlicht worden ist. Ja, und jetzt müssen die Unternehmen ran. Die Frontseite eines jeden Events ist diese Event-Webseite. Und es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu gestalten. Wie bei RAN Events. mächtiges Backend. Und in diesem Backend sind alle Daten, alle Prozesse und so weiter. Und diese Frontseite wird gestaltet, je nachdem, welche Voraussetzungen, welche Anforderungen es gibt und was man so machen muss. Und da gibt es ja verschiedene Ansätze. Man kann zum Beispiel so berühmte WordPress oder Astro Framework nehmen. Ihr habt CondiSys, das ist ein Content Management System, das ihr entwickelt habt. Geht davon aus, Barrierefreiheit auch an. Ja. Genau. Und das ist etwas, was man machen kann, damit eine Event-Webseite schick aussieht, dass sie trotzdem Tickets verkauft. Und ich würde sagen, das, was mich am meisten ärgert bei diesem Verkauf, ist, man verliert sich in Schönheit, man nutzt zu viele von diesen Cascading Style Sheets Effekts, alles so fliegt rum, aber ich will einfach nur kaufen. Ich will kaufen und bezahlen. So schnell gehen, also nicht jetzt Minuten überlegen, wo ich klicken muss und so weiter. Und damit das auch viel komplizierter wird, wir haben ja darüber gesprochen, die letzten zwei Tage hat Präsident Macron in Frankreich eingeladen, da gibt es diese AI Summit, sie sagen, der hottest AI Summit in der Welt. Da sind die Großen der Welt zusammengekommen, um über AI zu sprechen. Das große Thema dabei ist natürlich auch Accessibility, Barrierefreiheit. Habe ich gestern auch an Nachrichten gesehen. Was ein Ding, ne? Also... was da läuft gerade. Das heißt, das ist ernsthaft, man beschäftigt sich damit und ich muss sagen, KI kommt, ich habe die große Hoffnung, dass KI uns dabei hilft, dieses Ganze ein bisschen zu vereinfachen. Diese Chance besteht, wenn man das mal so durchdenkt. Siehst du Ansätze, wie kann KI helfen? Also im Grunde genommen, da wurde auch von Dingen gesprochen oder wenn man das mal aus der Eventperspektive sieht. An Event, wir kennen das, wir waren selbst schon auf Microsoft Events in den USA gemeinsam. Du buchst am Anfang, hast du den Buchungsprozess, überhaupt den Buchungsprozess, wo dann Agenda ist und Speaker und dann kaufst du dir dein Ticket. Also das heißt überhaupt, dass du erstmal das und Dreh machst. Man möchte doch möglichst viele Menschen erreichen. Eine Veranstaltung wie die gestern ist von Government ausgerichtet, also es ist öffentliche Hand. Das heißt, die müssen sogar barrierefrei sein. Was interessant wäre, das zu überprüfen, inwieweit das der Fall war. Und die KI hat zum Beispiel schon bei Webseiten viele Hilfsmittel. Alternativtexte, die blinden Menschen vorgelesen werden, können über KI generiert werden. Man kann teilweise mit KI-Unterstützung überprüfen. Also es gibt so ein paar Tools, das ist so ein Minimalset, überprüfen, inwieweit eine Website barrierefrei ist. Es gibt Möglichkeiten, also natürlich bei Videos, wo wir jetzt gerade hier in der Live-Schalte sind, da gehört eigentlich ein Untertitel rein. Genau. Und wenn du dir das Ganze dann live auf einer Konferenz vorstellst, Könnte man Untertitel, das ist doch auch KI, wie dann Untertitel live generiert werden? Man hat das nur nicht so auf dem Zettel, dass da eigentlich schon KI im Hintergrund läuft. Also ich habe das auf einer amerikanischen Konferenz gesehen und das bebreitet sich immer mehr in Deutschland auch, diese Vorträge, wo man Kopfhörer trägt. Das heißt, du hörst nicht wie alle anderen, sondern der Sprecher spricht in sein Mikro. Das ist nochmal richtig advanced. Da hängt nämlich dann nochmal ein Schrittchen dazwischen. Und das ist super, super spannend, auch gerade für das Thema gestern. Da ist eine Konferenz, alle Sprachen, da setzen die teuren Dolmetscher hin. Und man könnte jetzt quasi über den transkripierten Text von der Sprache, von der Ansprache da, den Text transkripieren, dann mit KI übersetzen und dann wieder über KI quasi hörbar machen, über Kopfhörer in der anderen Sprache. Sodass also die Franzosen sind ja nicht so gut in englischer Sprache, dass die Franzosen dann auch ihren einen Text in Französisch dann hören können, statt teure Dolmetscher dazwischen zu schalten. Es ist, glaube ich, für Engländer am meisten notwendig, weil die Engländer sprechen nur Englisch. Oder vice versa in beide Richtungen. Und dann natürlich geht auch Gebärdensprache. Du kannst ja auch Gebärdensprache auch mit KI umsetzen. Gibt es mittlerweile erste Wege, dass Menschen mit Also das für Gehörlose statt dem Sprecher, der dann einzeln in der Session daneben sitzt, was du in amerikanischen Konferenzen oft hast, dass du einen Gebärdensprachler hast, den kannst du dann mit dazu nehmen, also über den KI-gestützten Gebärdensprachs-Avatar sozusagen. Ja, also mit KI ist wirklich vieles möglich und ich sehe es auch nicht ein, dass wir das nicht einsetzen und so weiter, das wird kommen, also wir werden das machen und ich finde, dass mit der KI eine Transformation stattfindet und wir sprechen hier über digitale Barrieren und immer wieder treten wir ab über Menschen mit Behinderungen, aber Es sind nicht alles körperliche Behinderungen, auch mentale Behinderungen, sondern du hast auch kulturelle Behinderungen. Beispielsweise du bist aus einem Kulturkreis, in dem bestimmte Prozesse so sind, wie sie sind. Und dann kommst du in ein anderes Land und du bist verloren erst mal. Du weißt gar nicht, du kannst teilweise Sachen nicht bezahlen, weil es ist alles anders. Du hast in den Ländern nicht so verbreitete, diese ganzen internationalen Kreditkarten. auch andere Währungen. Und dann willst du aber, dass diese Menschen zu deiner Konferenz kommen. Du hast eine internationale Konferenz in Deutschland, du wirst alle einladen. Also wir haben als Event-Software-Firma natürlich Zusammenarbeit mit sehr vielen Event-Veranstaltern in Deutschland und jeder freut sich über internationale Gäste. Aber frag nicht, ob man für diese internationale Gäste was gemacht hat. Nö, da hat man eine schöne Website in Deutsch. Und du kannst es ja ganz schnell... Du kannst deine Angebote speziell für Kulturkreise ausrichten. Aber es geht ja nicht nur um den Ticketverkauf. Selbst bei der Veranstaltung selber, die ja auch durch euch quasi auch durch One Events mitgestützt wird, das kannst du ja auch quasi begleitend dann mit KI machen. Also vom Verkaufsprozess her, womit man mehr Kunden erreichen kann. Also andere Kulturkreise, Menschen mit Einschränkungen, Menschen, die sonst nicht kommen würden, zum Beispiel, weil sie mit Rolli keinen Zugang haben oder überhaupt einfach nicht in den Weg gehen würden. Wenn man hybride Konferenzen machen würde, dann wird es ja noch verrückter, bestehen ja noch mehr Möglichkeiten. In Corona war es plötzlich möglich und jetzt sind wir wieder bei nur noch lokal. zurück ins alte Verhalten, Konferenzen, wo man nur am Stand miteinander sprechen kann, an den Messeständen, nur in Englisch, damit was zustande kommt und Speeches, also irgendwelche Vorträge, an denen zum Beispiel jemand überhaupt nicht teilnehmen kann, der zum Beispiel noch am Messestand rumsteht. Aber man kann bei jedem Thema Stunden darüber verbringen und wir haben nicht so viel Zeit. Deswegen hast du dir auch was überlegt. Ich darf das auch verkünden. Du bist als Publisher, Herausgeberin eines neuen Magazins zum Thema digitale Barrierefreiheit und KI und das erste Magazin dieser Art in Deutschland. Kommt bald, richtig? Wir haben eine ganze Serie vor, also im Moment drei erste Themen, Wir nennen das A-Eleven-Y for You, das heißt also Accessibility for You. Das wird ein Fachmagazin mit unterhaltsamen Beiträgen, mit hilfreichen Beiträgen, Checklisten, To-Dos und um Barrierefreiheit. Und wir machen das als Branchen- oder Themenedition. Und eine Themenedition wird das Thema Barrierefreiheit und die künstliche Intelligenz. Ja, und für die Eventbranche, für die Eventindustrie eine spezielle Ausgabe, genau. Eine Ausgabe für Verleihung und Events, genau. Ja, und mir hat es riesig gefreut, vor allem interessiert mich natürlich, aber auch so eine tolle Sache, da dürfte ich auch sofort mitmachen. Ich habe auch was dazu geschrieben. Vielen Dank, so toll. Sehr gerne. Und wir werden das veröffentlichen, also du wirst das veröffentlicht, das Online-Sein und die Online-Version, die sogar kostenfrei und zugänglich ist. für alle zur Verfügung gestellt, sodass die Zuschauer und alle, die dieses Podcast sich anhören, auch die Gelegenheit haben, als Follow-up mit einem Magazin viel mehr darüber zu erfahren und auch viel mehr zu lernen, was zu tun ist. Das sind auch wirklich Ansätze, wie man es machen kann. Aber trotzdem, das ist ein großes Thema. Und ich kann mir vorstellen, dass durch unsere Diskussion viele sich die Frage stellen, okay, da ist ein Gesetz, ich muss was machen. Ich habe nicht so viel Ahnung. ich habe nicht so viel Zeit, wie mache ich das? Und ich freue mich sehr, dass du dir darüber Gedanken gemacht hast, bevor dieser Podcast stattgefunden hat, haben wir kurz geredet und du hast sich was überlegt, oder? Du hast ein besonderes Angebot für die Leute vorbereitet, um diesen schnellen Einstieg über die erste Hürde zu schaffen. Genau, genau. Ja, danke, dass du mich dazu eingeladen hast, mir da Gedanken zu machen und ich möchte euch... liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer, etwas anbieten, wo ich fest von überzeugt bin, dass ihr damit den Einstieg auch im Hinblick auf das Thema Barrierefreiheitsstärkungsgesetz schaffen werdet, wenn ihr ein Unternehmen seid. Und zwar möchte ich euch zu einem Praxis-Workshop individuell für euer Unternehmen einladen. Vier Stunden gewinnen, praktisch an den Themen des Unternehmens arbeiten. dass man so erste Sachen wirklich schon auf die Spur kriegt. Die Website mal testen, wo stehen wir, ein paar Handlungshinweise und am Ende nochmal so eine Stunde ein Special Topic, je nachdem was, ja, wenn, es heißt, was rund um Video oder rund um E-Books oder rund um Veranstaltungen, können wir nochmal so einen ganz schönen Special Deep Dive machen. Wir beginnen das Ganze mit einem Vorbereitungsstündchen in einem Videocall, damit wir da wirklich was machen, nur mit mir. Und damit wir wirklich was Spitzes erarbeiten, was für das Unternehmen spitz passt. Und dann machen wir den Workshop mit bis zu zehn Leuten aus dem Team, können teilnehmen. Und ja, die eingeblendete URL, da haben wir eine Landingpage gebaut, sogar mit einem kleinen Videoaufruf an Unternehmen und wo das mal so ein bisschen zusammengeschrieben ist. Und als, ja, Goodies, also neben allen Unterlagen und allem Erarbeiteten nach dem Workshop gibt es noch als Bonus alle drei Bücher von mir als gedrucktes Exemplar. Das hat schon einen Gegenwert von allein um fünfzig Euro nur die Bücher, weil die sind auf dem Buchmarkt erhältlich. Dann für jeden das digitale PDF dieser drei Bücher dazu. Das alles hat alles mit Barrierefreiheit zu tun. Dann Magazine dazu in digitaler Form kostenlos, plus die Printfassung noch zugeschickt, wenn sie als Print rauskommen. Und noch hilfreiche Checklisten zum Thema. Gibt es auch noch als Bonbons dazu. Und das zu einem ultra krassen Preis, weil ich bin ja selbst Unternehmerin. Wenn da eins davor steht, also wenn es ein vierstelliger Betrag wird, dann fängt man an nachzudenken. So, das ist ein nur dreistelliger Betrag für einen nur dreistelligen Betrag. könnt ihr dieses schöne Paket haben. Es ist ein einmaliges Schnäppchen. Also finde ich super, weil ich habe zu dir als Unternehmer gesprochen. Ich bin jetzt in der Eventbranche und ich habe viel Stress, viel zu tun. Wir haben so viele Sachen, die wir erledigen müssen. Leider ist noch vieles manuell in der Eventbranche. Also da arbeiten wir dran, dass das automatisiert wird. Aber eines glaube ich nicht. Ich habe wirklich nicht so viel Zeit, sich mit neuen Themen zu beschäftigen. Da wähle ich wirklich sehr, sehr genau, was ich tue. Und wenn mir jemand dann anbietet, innerhalb eines Tages das Thema, das gesetzlich vorgeschrieben ist, so zu lösen, dass ich davon noch mehr Umsatz und bessere Experience schaffe, finde ich persönlich super toll. Weil sonst müsste ich mich erstmal hinsetzen, alles lernen, mein Team muss sich damit auseinandersetzen, dann umsetzen und so weiter. Das kostet mich alles viel, viel mehr Zeit und viel mehr Geld. Und das ist etwas, wo ich sage, du hast mit dem Magazin eine Basis geschaffen, mit dem Workshop hast du auch den schnellen Einstieg und ich freue mich sehr, dass das für Event Ninja Podcast gemacht wurde. Also Leute, das ist etwas, was super Benefit kommt. Das ist wirklich klasse und dein Ruf spricht für dich. Also das Gespräch heute auch. Wir haben viel gelernt, dass Barrierefreiheit ist nicht für Behinderte, Barrierefreiheit ist für alle. Zugänglichkeit ist für alle. Wir erreichen damit deutlich größeres, besseres Publikum. Wir erreichen höhere Umsätze und vor allem wir vereinfachen unsere Softwarelösungen so, dass man sich wirklich erstmal leichter nutzen kann. Für mich finde ich das toll. Hättest du noch einen Wunsch, etwas, was du dem Zuschauer richten möchtest als Abschluss? Etwas, was du empfehlen möchtest oder abgesehen, besucht meinen Workshop. Ja, also Ich kann mal, ich kann so als kleine Empfehlung quasi jetzt mal, abgesehen von dem Angebot, sagen, versucht doch mal, wie das ist. Macht mal so eine Schlafbinde, ne? Über die Augen, Hände an die Tastatur, den Screenreader anmachen, Kopfhörer drauf und dann mal zuhören, was bei der eigenen Website passiert. Das ist ein wahrer Augenöffner. Das ist klar, ja. Das einfach mal ausprobieren. Und ja, ansonsten, ich glaube fest daran, dass ich habe dieses, das, was ich euch anbiete, schon erfolgreich gemacht. Der erst für einen Verlag und die waren sehr, sehr begeistert. Ich glaube, dass das ein super Angebot ist. Also für neunhundertneunundneunzig Euro brutto. Das ist inklusive Steuer. Einfach über highrest.net, Praxis minus Workshop minus Barrierefreiheit minus für minus Unternehmen. Link war eingeblendet. Ihr habt mich dann als Expertin an eurer Seite und ich zeige quasi euch den schnellen Weg zurück. wie ihr die Probleme lösen könnt, damit ihr den Barrierefreiheitsstärkungsgesetz am achtundzwanzigsten, sechsten, zwei, fünfundzwanzig gelassen entdecken sehen könnt. Ja, und wir haben auch vorgearbeitet, auch mit Dank deiner Hilfe. Rani Wenz ist auch voll dabei. Natürlich bieten wir Bald geht unsere neue Website online. Wir haben bald auch einiges zu bieten. Also als Folge dieses Podcasts, ich hoffe, dass es allen gefallen hat. Mir hat es total Spaß gemacht. Du bist eine wunderbare Gästin mit so viel Wissen, das nicht in diese halbe Stunde passt, leider. Ich hoffe, wir haben ein bisschen gekratzt an der Oberfläche, sodass die Zuschauer sehen, was du alles drauf hast und was sie erwarten können. Für uns vielen lieben Dank, dass du uns die Welt erklärt hast, ein bisschen die Augen geöffnet und dass wir verstehen, dass das für uns alle ist, dass das Vorteile bringt. Vielen Dank, Peggy Reuter-Heinrich. Sehr gerne. Vielen Dank, lieber Damir, liebe Run-Events für das Podium. Und ja, in diesem Sinne, digitale Barrierefreiheit für alle. Sehr gerne. Ich hoffe, ihr seid dabei. Danke dir, Peggy. Wir hoffen, dass der deutsche Podcast euch gefallen hat. Der erste in der Reihe. Wir werden natürlich auch weiter englische machen, aber regelmäßig auch deutsche. Ich freue mich, wenn ihr wieder zuschaltet, wenn ihr dabei seid für heute. Herzlichen Dank und herzlichen Dank, Peggy. Tschüss.